Sword of Mana (GBA)

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: Square Enix
Publisher: Nintendo
ohne Altersbeschränkung
Spieleranzahl: 1
Genre: Action

Square Enix schickt uns eine weitere RPG-Perle aus der Reihe "Seiken Densetsu". Wir können sicher sein, dass es sich dabei um ein Action-RPG handelt, sowie auch "Secret of Mana" oder "Secret of Evermore". Dieses Spiel unterscheidet sich kaum von seinen Vorgängern, einzig im Namen. Wenn sich die Spiele kaum unterscheiden, kann doch eigentlich gar nicht schief gelaufen sein? Hier erfahrt ihr, ob das stimmt!

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Spielinhalt: 

Die Geschichte von "Sword of Mana" ist etwas komplex und somit auch schwer zu erzählen. Denn hier ist zuerst jemand, der war dein Freund, dann ist er auf einmal dein Feind. Oder ihr hattet mal einen Feind und der ist auf einmal euer Freund. Hierraus kann man aber schon sagen, dass es sich freundschaftliche Dinge handelt. Wie in jedem RPG ist es ein Kampf zwischen Gut und Böse. Gegen Ende des Spielverlaufs werdet ihr allerdings erfahren, wer wirklich euer Gegner ist.

Dem Genre zufolge werden die Kämpfe in Echtzeit gehalten. Ihr könnt eure Gegner also selbst metzeln. Mit jedem besiegten Monster erhaltet ihr RPG-typisch Erfahrungspunkte. Habt ihr genug Erfahrungspunkte, so steigt ihr wieder eine Stufe auf. Meistens habt ihr einen NPC mit euch dabei, der selbst ins Spielgeschehen eingreift und die Monster von alleine pulverisiert. Leider ist der NPC aber meistens etwas "dumm", so dass er einfach manchmal da steht und sich nicht vom Fleck bewegt. Der NPC kommt auch nicht überall hin, also er kann euch nicht alles nachahmen. So kann er zum Beispiel nicht den Enterhaken nehmen und sich auf eine andere Plattform ziehen. Square Enix hat dem Non-Player-Character aber etwas geholfen. Seid ihr längere Zeit in grösserer Entfernung, so wird der CPU-Player sozusagen zu euch hinfliegen.

Keine Angst, ihr seid nicht auf euch alleine gestellt! Neben den helfenden NPC’s gibt es auch kleine Schaman-Wesen, dir ihr beschwören könnt. So könnt ihr euch dann zum Beispiel heilen, schützen, euren Angriffs-Wert für kurze Zeit aufpuschen, eure Verteidigung verstärken, oder ihr könnt mit den Schamanen einen starken Angriff herbeizaubern.

Während dem Spielverlauf erhaltet ihr immer mehr Waffen. Dies hat folgenden Grund: Ihr könnt nicht alle Monster zum Beispiel mit dem Schwert ins Nirwana schicken. Ihr müsst also selbst herausfinden, "welche Waffe zu welchem Monster gehört". Keine Angst, ihr braucht nicht für jedes Monster eine eigene Waffe. Dieser Gegner ist gegen das Schwert und die Lanze immun, dafür könnt ihr ihm mit den Klauen eins um die Rübe hauen. Um euch in dieser Situation etwas zur Seite zu stehen, erhaltet ihr schon früh "Popois Notizbuch", in welches ihr immer wieder mal einen Blick wagen solltet. In diesem Buch steht einfach alles: Monsteralbum, Karte, Popois Notizen und die Amigoliste. Im Monsteralbum könnt ihr nachschlagen, welches Monster mit welcher Waffe oder Schamane am einfachsten zu besiegen ist. Ihr könnt auch herausfinden, wieviel HP ein Monster hat, und, und, und!

Die Menüs wurden einfach strukturiert. Ihr werdet euch schnell mit den Ringmenüs anfreunden und sie zu anwenden wissen. Viel verschiedene Items gibt es nicht. Natürlich gibt es RPG-typische Gegenstände, wie Heilgegenstände, Wiederbelebungsgegenstände und Gegengifte. Da ihr im Spiel viele Schatztruhen finden werdet, werden eure Misserfolge selten an mängelnden Items leiden. Engelskelche (Wiederbelebungsgegenstand) oder Schokolade (Heilgegenstand) solltet ihr jedoch immer auf einem angemessenen "Budget" halten. Denn Bosskämpfe kommen immer dann, wenn ihr sie am wenigsten erwartet. Es gibt jedoch einen kleinen, einfachen Trick zu erkennen, wann ein Bosskampf kommen könnte. Vor jedem Bosskampf findet ihr eine Stelle, wo ihr das Spiel sichern könnt. So könnt ihr euch schon mal auf ein Bosskampf vorbereiten, wobei diese relativ einfach zu überwinden sind, wenn eure Charakter gut trainiert sind.

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Grafik: 

Die Grafik könnt ihr leicht mit "Secret of Mana" oder "Secret of Evermore" vergleichen. Da diese dort schon als Augenweiden galten, könnt ihr sicher sein, dass auf dem GBA einiges geboten wird. Zwar sind die Effekte etwas öde gestaltet, dies wird aber durch die detailreichen Figuren und Welten wieder ausgeglichen. Schaman-Beschwörungen sehen ziemlich unspektakulär aus. Auch wenn ihr ein Boss besiegt habt, wird euch nichts aus den Socken hauen. Aber da die Grafikgestaltung an die Vorgänger gehalten wurde, und diese auch zweckmässige Effekte hatten, muss man mit etwas armen Effekten rechnen. Man bedenke aber, dass Effekte nicht das wichtigste sind! Zusammenfassend kann man also sagen: Schöne Grafik, aber etwas zweckmässige Effekte.

Sound: 

Der Sound wurde sehr schön in Szene gesetzt! Schöne Tracks werden euch verzaubern und die spannende Musik in den Dungeons wird euch den Atem rauben. In Sachen Effekten kann man aber wieder zum Gesagten der Grafik zurückgreifen. Gut, der Sound eines Schwertstreichs, oder einer schwingenden Axt kann man nicht so gut auf GBA-Verhältnisse umsetzen, aber die einzelnen Sound-Effekte für Waffen sämtlicher Art passen wenigstens und sind zweckmässig! Zusammenfassend kommt hier Gleiches, wie zuvor: Schöner Sound, aber etwas zweckmässige Effekte!

Steuerung: 

Ihr werdet euch schnell an die einsteigerfreundliche Steuerung gewöhnt haben! Das Kämpfen geht leicht von der Hand und das Auswählen der Items ebenso! Mit dem Steuerkreuz geht man (man hätte es fast nicht gedacht), mit B beschleunigt ihr eure Schritte, A ist eure Aktionstaste, mit welcher ihr kämpft, Dinge auswählt und mit anderen Personen redet. Die Elementargeister sind auf R verlegt worden und müssen im Menü nach Bedarf ausgewechselt werden. Mit Start ruft ihr das Menü auf. Ihr seht also: Idiotensicher!!

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Fazit: 

Die komplexe, aber spannende Story, diese vielen Möglichkeiten und ein abwechslungsreichen Spielverlauf verwandeln das Spiel zu einem der Games, die in der höheren Liga spielen! Das Fazit fällt bei diesem Spiel sehr gut aus! Wer schon die Vorgänger "Secret of Mana" oder "Secret of Evermore" auf den SNES gezockt hat, der wird sich hier schnell einleben. Selbst unerfahrenere Zocker werden das Game schnell handhaben und werden es mit Sicherheit immer wieder mal in den Schacht stecken! Ein Multiplayer-Modus hätte noch das letzte i-Pünktchen gegeben, leider wurde dieser aber nicht miteinbezogen. Tragisch ist das allerdings nicht! Die angemessene Spielzeit von ca. 20 Stunden wurden einfach mit den spannendsten Rezepten gefüllt! Ein Kauf lohnt sich auf alle Fälle!

Spielverweis: 

Screenshots:

Pro & Contra

+ Gelungene Steuerung
+ Detailreiche Dungeons
+ Schöne Texturen

- Komplexe Geschichte
- Etwas nerviger NPC

Wertung

Grafik:

Sound:

Spielspass:
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