Super Mario Sunshine (GCN)

Spieleinfos
 Boxart (EU) Boxart (JAP)
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
ohne Altersbeschränkung
Spieleranzahl: 1
Genre: Jump'n'Run

Eigentlich sollte Super Mario Sunshine erst am 4. Oktober 2002 erscheinen. Dennoch berichteten viele, dass es das Spiel bereits früher geben würde. Da solche Meldung mich als alten Nintendo-Fan im Hintern juckt, bin ich nix wie hin zum nächsten Händler um die Ecke. Und was sahen meine Augen da? Genau, Super Mario Sunshine und das 2 Tage früher.

Voller Vorfreude schaltete ich dann Zuhause den GameCube an. Aufgrund Speichermangels auf der Memory Card musste erst einmal ein alter Spielstand gelöscht werden, denn das neue Mario-Spiel möchte immerhin 7 freie Blöcke. Nachdem Platz geschaffen war, konnte es endlich mit dem Spiel losgehen. Nachdem ihr das Spiel eingeschaltet habt, kommt das übliche Nintendo-Logo. Danach geht es direkt mit der Intro-Sequenz weiter (deren Inhalt gibt es zu lesen unter Story). Nach der ersten Intro-Sequenz müsst ihr euch einen Spielstand heraussuchen. Euch stehen 3 zur Wahl. Außerdem könnt ihr an dieser Stelle auch in die Optionen gehen und diverse Dinge (wie z.B. den Sound) verstellen.

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Spielinhalt: 

Der allseitsbekannte Nintendo-Held Mario möchte Urlaub machen. Also steigt er mit seiner Freundin Prinzessin Peach ins Flugzeug und fliegt nach Delfino Island. Dort angekommen ist jedoch nichts von Urlaub zu spüren. Am Flughafen angekommen müsst ihr feststellen, dass irgendein Dreckspatz die ganze Insel mit Farbe bekleckert hat. Der erste große Fleck ist bereits auf dem Rollfeld des Flughafen. Nachdem ihr euch ein wenig umgesehen habt, findet ihr eine Wasserspritze, die auf den Namen Dreckweg 08/16 hört. Mit ihr könnt ihr das erste große Gesudel entfernen. Jedoch ist danach die Welt nicht heile, denn derjenige, der alles angemalt hat, hat sich so verkleidet, dass er unserem Mario ziemlich ähnlich sieht. Also denken die Bewohner, dass es Mario war, der die Insel beschmutzt hat und verurteilen ihn in einer nachfolgenden Gerichtsverhandlung zu schuldig. Eure Aufgabe ist es nun, die Insel von dem ganzen Dreck zu säubern. Vorher dürft ihr sie nicht verlassen.

So beginnt ihr eure Säuberungstour in der Hauptstadt auf der Insel. Nachdem ihr dort einen weiteren größeren Fleck weggemacht habt, taucht euer böses Schattendouble auf und klemmt sich eure Prinzessin unter den Arm. Ihr müsst ihm nun hinterher und ihn mit Wasser bespritzen. Habt ihr dies getan, flüchtet er in ein Grafiti an einer Statue. Ihr als mutiger Held springt natürlich hinterher. Durch diese Grafitis können weitere Welten betreten werden, somit werdet ihr von diesen Grafitis mehrere in der Hauptstadt finden.

Später im Spiel findet ihr dann noch weitere Düsen für euren Dreckweg 08/16 und könnt mit diesen auf zuvor nicht erreichbare Ebenen kommen. Außerdem findet man später Yoshi-Eier, aus denen, wenn man eine bestimmte Obstsorte bringt, ein Yoshi schlüpft. So können manche Aufgaben nur mit Yoshi gelöst werden. So versperrt im Hotel euch ein Geist den Weg und ihr könnt nur weiter, wenn ihr mit Yoshi den Geist aufmampft.

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Grafik: 

Die Welten von Super Mario Sunshine sind unglaublich weitläufig und die Weitsicht kann hier schon sehr überzeugen, zumal keine Ruckler dabei aufkommen. Die Gegenden, die weiter weg sind, werden mit einem Hitzeflimmern verschleiert, sodass kein eckelhaftes Kantenflimmern auftauchen kann. Allerdings stören die etwas billig wirkenden Texturen, wenn man näher an ihnen dran ist. Sieht man sie von weiter weg, sind sie viel schöner anzusehen. Außerdem sei gesagt, dass die Kamera keine eigene Intelligenz hat, somit stört einem des öfteren die Dummheit, da sie sich manchmal hinter einem Haus festhängt und erst durch rumreißen des C-Sticks wieder löst. Dennoch kann dieses Mackel das toll-animierte Wasser wieder wett machen. Es macht einfach Spass, ein bisschen im Wasser zu schwimmen und den Wellen zuzusehen. Zudem hat Nintendo dem Spiel ein 60 Hz-Modus spendiert, was auch positiv auffällt.

Sound: 

Kommen wir nun zum Sound. In dem Optionsmenü könnt ihr zwischen Mono, Stereo und Surround-Sound wählen. Im Spiel selbst werden einige bekannte Musikstücke aus den Super Mario-Spielen wieder vorkommen, genauso wie ein Haufen neue. Diese sind allesamt von sehr guter Qualität, könnten aber aufgrund ihrem Stil nicht jedem Gefallen.

Steuerung: 

Man könnte sagen, dass die Steuerung schon fast perfekt ausgefallen ist, doch stört einem eben bei den Geschicklichkeitseinlagen die manchmal dämliche Kamera (wie oben erwähnt). Nun zur Tastenbelegung: Mario steuert man mit dem linken Analog-Stick, mit dem großen A-Knopf springt man, mit der B-Taste kann man sich mit Leuten unterhalten und Gegenstände aufheben und werfen. Mit der X-Taste schaltet ihr zwischen den einzelnen Funktionen eurer Wasserspritze hin und her. Mit dem Y-Knopf könnt ihr euch frei in alle Himmelsrichtungen umsehen. Mit dem C-Stick könnt ihr die Kamera (meistens) frei bewegen. Auf dem R-Schulterknopf spritzt ihr mit dem Wasser herum. Wenn ihr in der Luft seit und die L-Taste drückt, führt ihr eine Stampfattacke durch.

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Fazit: 

Das Spiel ist nicht das beste Mario allerzeiten. Dafür fehlt es ihm einfach an Abwechslung. Außerdem sind manche Stellen im Spiel sowas von unnötig schwer, selbst wenn man weiss, wie es geht, braucht man trotzdem noch mehrere Versuche. Allerdings verhindern diverse, kleinere Macken eine höhere Wertung. Dennoch kann man das Spiel uneingeschränkt weiterempfehlen, denn der Spielspaß ist einfach grandios. Viel Spaß beim Zocken.


Pro & Contra

+ hohe Weitsicht
+ 60 Hertz Modus
+ gelungene Steuerung

- bockige Kamera
- immer nur Strandsetting

Wertung

Grafik:

Sound:

Spielspass:
Noch keine Bewertungen

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