Rayman DS (DS)

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Nintendo
ohne Altersbeschränkung
Spieleranzahl: 1
Genre: Jump'n'Run

Denken wir zurück, 1999 erschien  das Spiel Rayman 2 zum ersten mal in 3D. Dieses Spiel feierte so großen Erfolg, dass gleich für jede Konsole eine Umsetzung erschien. Da wir lange nichts mehr von unserem Helden hörten, erhofften wir uns ein neues Abenteuer. Doch Ubisoft dachte anders. Denn anstatt etwas neues zu programmieren, stellten sie eine simple Portierung des Spiels auf den Markt.

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Spielinhalt: 

Schon beim Anschalten wundert man sich. Die Menüs wurden aus der N64 Version übernommen. So wählt man also sein Spiel aus, und steigt mit dem Intro an. Die Story des Spiels ist das selbe, wie auf dem N64.

Der Pirat Admiral Klingenbart und seine Crew haben die Welt angegriffen. Dabei wurden Rayman und seine Freunde gefangengenommen und weggesperrt. Dabei verlor der Protagnonist seine Kräfte. Globox, ein Freund von Rayman, konnte eine dieser Kräfte bei sich behalten und übergab diese Rayman. Dadurch erhielt Rayman seinen Faustschuss und sie konnten sich aus dem Gefängniss befreien. Das Ziel besteht darin, alle Kräfte wieder zu bekommen, und die vier mystischen Masken einzusammeln, um die Invarsion der Piraten aufzuhalten.

Im Spiel erwarten euch 45 Level, in denen man auf verschiedene Arten der "Lums" trifft. Lums sind kleine, Elfenartige Lebewesen. Von diesen gibt es drei Arten. Gelbe Lums haben eine gewisse Anzahl pro Level, sie müssen alle gesammelt werden, um das Spiel 100% durchzuspielen. Die roten Lums sind dazu da, eure Lebensenergie in schwierigen Lagen aufzufüllen. Sammelt man einen grünen Lum ein, so werdet ihr bei eurem nächsten Tot an dieser Stelle auftauchen (quasi ein Checkpoint).

Beendet man ein Level, so gelangt man ins Levelauswahlmenü. Dieses ist so ähnlich wie eine lineare Karte aufgebaut. Beendet man ein Level, wird der Weg zum nächsten freigemacht. Erlangt ihr das Ende des Kapitels, müsst ihr durch ein Tor, dass euch die "Kleinlinge", kleine seltsame Wesen, zeigen. Damit euch die Kleinlinge dieses Tor zeigen, müsst ihr eine bestimmte Anzahl an gelben Lums gesammelt haben. Habt ihr nicht genug, müsst ihr ab in die älteren Levels, und sammeln, sammeln sammeln.

Der Nintendo DS. Viele neue Möglichkeiten. Doch nur eine kleine wurde bei Rayman DS benutzt. Das Laufen. Wie bei Mario 64 DS, kann man Rayman auf dem TouchScreen steuern. Hierzu ist eine Art Joystick links auf dem TouchScreen plaziert. Alles schön und gut, doch leider ist das Steuern damit sehr schwammig und ungenau. Auch das Steuern auf dem D-Pad erweist sich als echtes Problem. Erst nach einigen Stunden spielen, kann man sich an an das Gefühl gewöhnen. Außer dem Joystick auf dem TouchScreen, werdet ihr nichts finden. Lediglich die Lebensanzeige, die Anzahl der gesammelten gelben Lums, und die Anzahl der befreiten Gefangen sind auf dem TouchScreen zu sehen. Andere Dinge, wie z.B. das Microphon, oder andere Features des TouchScreens, werden nicht genutzt.

Am meisten gefehlt hat mir die Innovation. Die Steuerung per TouchScreen ist nicht gelungen, und weitere Features die der DS zu bieten hat, werden nicht genutzt. Toll gewesen wären ein paar Minispiele wie z.B. in Mario 64 DS oder z.B. Lums fangen auf dem TouchScreen usw. Manchmal fehlt auch die Übersicht. Eine Landkarte, die man aufrufen könnte, wäre hier nicht schlecht gewesen. In den späteren Levels verliert man oft schnell die Lust, weil man sich verläuft oder andauernd stirbt. Ein weiteres kleines Manko, ist der versprochene Multiplayer. Denn dieser schaffte es garnicht ins Spiel.

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Grafik: 

Die Grafik an sich ist eigentlich ganz in Ordnung. Die Umgebungen sowie die Charaktere sind toll animiert und liebevoll detailiert. Leider macht sich der fehlende Filter des DS bei Rayman DS sehr gut bemerkbar. Denn oft sind auf dem Boden sowie auf den Wänden, große Pixelquadrate zu sehen. Doch das ist eigentlich nicht schlimm, denn trotzdem ist Rayman DS bis jetzt eines der Spiele, mit der besten Grafik.

Sound: 

Beim Sound hat sich hingegen dem Orginal nichts verändert. Auch ein Pluspunkt ist die gut umgesetzte "Rayman Sprache". Diese hörst sich fast wie Englisch an. Wer nun denkt es wäre gequake ala Banjo-Kazzoie, den kann ich beruhigen. Es sind meistens nur kurze Rufe oder einzelne Wörter. Hingegen anderen DS Spielen, ist die Lautstärke von Rayman DS etwas heruntergedreht, was eigentlich schade ist, da die Hintergrundmusik sehr stimmig ist.

Steuerung: 

Die Steuerung ist wie schon gesagt, das schlechteste am ganzen Spiel. Die Steuerung auf dem TouchScreen ist schwammig und ungenau. Die D-Pad Variante ist zwar auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, doch nach wenigen Stunden hat man sich an die Steuerung gewöhnt. Natürlich kann man sich auch an die TouchScreen Steuerung gewöhnen, doch ich mag mehr das D-Pad. Der Rest der Steuerung funktioniert einwandfrei. Alle Tasten führen ihre Befehle sofort aus, ohne zu Murren oder sonstiges.

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Fazit: 

Rayman DS ist das von vielen befürchteten Spiel geworden. Ein simpeles Remake. Ohne Neuerungen oder Anpassung an die Features des Nintendo DS. Eigentlich finde ich das sehr enttäuschend. Von UbiSoft hätte ich mehr erwartet. Ich hoffe es bleibt bei diesem einen Spiel, dass verhunzt wurde. Erklären würde ich mir das Missgeschick wegen dem Zeitdruck. Alle Hersteller bekommen den festen Releasetermin des DS und wollen natürlich alle ein Spiel auf dem Markt bringen.

Dennoch will ich Rayman DS keinesfalls schlecht machen. Das tolle Leveldesign und dich dichte Atmosphäre sind super gelungen. Wer sich also nocheinmal in Raymans Abenteuer stürzen will, kann zugreifen, da er das Spiel ja sowieso schon kennt. Wer Rayman auf dem N64 nicht gespielt hat, sollte lieber ersteinmal antesten.

Spielverweis: 

Screenshots:

Pro & Contra

+ Nette Grafik
+ Tolles Leveldesign
+ Dichte Atmosphäre
+ Lange Spielzeit dank Lums
+ Sound sehr gut gelungen...

- Simples Remake
- Features des DS nicht genutzt
- Versprochener Multiplayer fehlt
- Level manchmal unübersichtlich
- ... aber etwas leise

Wertung

Grafik:

Sound:

Spielspass:
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