Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf (DS)

Spieleinfos
 Boxart (EU) Boxart (US) Boxart (JAP)
Entwickler: Level-5
Publisher: Nintendo
Releasedatum: 07/11/2008
ohne Altersbeschränkung
Spieleranzahl: 1
Genre: Adventure

In Zeiten in denen Spiele wie Dr. Kawashimas Gehirnjogging boomen, passt ein Spiel wie Professor Layton und das geheimnisvollen Dorf natürlich bestens rein. Nur geht es hier ums reine lösen von Rätseln. Und nicht irgendwelche Rätsel, sondern die von Professor Akira Tago, dessen Bücher die Grundlage des Titels bilden. In Japan erscheint nun bald der 3. Teil der Professor Layton Reihe. Doch wir wenden uns zuerst dem Anfang und den Geheimnissen rund um das Dorf Saint-Mystère zu.

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Spielinhalt: 

Professor Layton und sein Assistent Luke erreicht ein Brief, in dem sie um Hilfe gebeten werden. Baron Augustus Reinhold hat vor seinem Tod festlegen lassen, dass nur der „Goldene Apfel“ darüber entscheiden wird, wer sein stattliches Vermögen erben wird. Kurzerhand verlassen die zwei London und kehren in das verträumte Nest Saint-Mystère ein. Und als wäre das nicht genug, gilt es auch noch, einen Mord aufzudecken. Aber auch das Verschwinden einiger Dorfbewohner muss aufgedeckt werden.

Kaum dort angekommen, müsst ihr euch auch schon eines der ersten Rätsel stellen. Die Brücke ist hochgezogen und nur wenn ihr das Teilstück in dem Rätsel richtig wählt, öffnet sich der Weg in das verschlafene Dorf. Von nun an stellt ihr euch unzähligen Rätseln. Denn das ganze Dorf und seine Bewohner sind, ja man könnte fast sagen, sie sind besessen davon, Rätsel zu stellen. Und so gibt es einige Rätsel die ihr lösen müsst, um die Story voran zu treiben. Dabei sammelt ihr sogenannte Pikarat-Punkte. Umso höher dieser Wert ausfällt, desto schwerer ist das Rätsel. Antwortet ihr falsch, sinken auch die Punkte. Aber keine Sorge, ihr steht nicht alleine da. Mit Hinweismünzen, welche ihr in dem Dorf überall finden könnt, könnt ihr Hinweise freikaufen. Logischerweise steigt der Anspruch in den späteren Fällen, deswegen sollte man sparsam mit seinen Münzen umgehen. Auch sollte man sich auf so manche Frustmomente einstellen, wenn man an einem Rätsel hängt und trotz Hinweise nicht weiterkommt. Ja, da kann einem schonmal die Hutschnur reißen. Was einem aber nur noch mehr dazu antreibt, das verflixte Rätsel zu lösen.

Für jedes Rätsel stehen euch drei Hinweise zur Verfügung. Während der erste Hinweis sich eher als kleine Denkhilfe versteht, ist der letzte Hinweis schon meist eine Anleitung zur Lösung des Rätsels. Daher sollte man den dritten Hinweis nur zu Rate ziehen, wenn ihr absolut nicht weiterkommt. Aber auch trotz Hilfe kann es vorkommen, dass ihr Rätsel nicht lösen könnt. Diese könnt ihr  bbrechen und später nochmal versuchen zu lösen.

Wie bereits erwähnt gibt es Rätsel die die Story voran treiben, jedoch verstecken sich in Saint-Mystère viel mehr Rätsel, als im ersten Moment ersichtlich sind. Hinter Schildern, Tipps von Bewohnern, Grashalmen oder Uhren verbirgt sich so manches Rätsel. Um das Spiel zu beenden müssen zwar nicht alle gelöst sein, dennoch wird an einigen Stellen der Story ein Mindestmaß an gelösten Rätseln von euch abverlangt. Erfüllt ihr das nicht, geht es in der Geschichte erst weiter, wenn ihr genug gelöste Rätsel zusammen habt. Da jeder Bewohner mehr als nur ein Rätsel zu bieten hat, lohnt es sich, sie mehrmals anzusprechen. Und damit ihr nicht immer quer durch das Dorf rennen müsst, um etwaige ungelöste Rätsel wieder zu finden, werden die noch nicht gelösten Fälle in Oma Enygmas Haus gelagert. Auf diese könnt ihr dann zu jeder Zeit zugreifen.

Im Laufe des Spiels erhaltet ihr verschiedene Gegenstände, wie zum Beispiel Möbelstücke für die Pension, in der Luke und der Professor wohnen. Ordnet ihr diese dem richtigen Zimmer zu und schafft es, die Protagonisten vollstens zufrieden zu stellen, erwartet euch eine Überraschung. Aber nicht nur mit schicken Accessoires werdet ihr belohnt, auch erhaltet ihr mysteriöse Bauteile und Stücke eines Gemäldes. Natürlich steht auch hinter diesen Items ein Rätsel, welches gelöst werden will.

Im Menu von Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf habt ihr Zugriff auf die schon bereits genannten merkwürdigen Items, aber auch auf das Tagebuch des Professors. In dem stehen alle wichtigen Ereignisse, die sich auf der Suche nach der Wahrheit ergeben. Ganz praktisch wenn man nicht mehr weiter weiss, nach welchem Geheimnis man jetzt eigentlich suchen soll. Aber dafür würde auch ein Blick auf den oberen Screen des Nintendo DS genügen. Denn auf diesem werdet ihr immer ganz aktuell darüber informiert, welche Aufgabe ihr nun zu erfüllen habt.
Im Rätselindex könnt ihr alle gelösten Fälle erneut angehen, oder nochmals prüfen, welche Rätsel noch darauf warten gelöst zu werden. Speichern könnt ihr zu jeder Zeit im Menu.
Auf dem oberen Screen im Menu seht ihr auf einen Blick, wieviele Rätsel entdeckt wurden und welche davon gelöst. Euer Pikarat-Punktestand, wieviel Hinweismünzen in eurem Besitz sind, die bereits absolvierte Spielzeit, wie auch den Ort, an dem ihr euch gerade befindet.

Aber irgendwann sind alle Rätsel gelöst und auch das Geheimnis des Dorfes. Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Via Wi-Fi könnt ihr euch jede Woche ein neues Rätsel runterladen. Ebenso befinden sich unter den Extras viele weitere und schwere Rätsel. Ein guter Zeitvertreib also, um sich die Zeit zu verkürzen, bis endlich der zweite Teil den Weg zu uns findet.

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Grafik: 

Grafisch präsentiert sich Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf im schönen Zeichentrickstil. Die Farben sind kräftig und die Animationen laufen sehr flüssig. Was aber neben der normalen Ingame-Grafik viel erwähnenswerter ist, sind die Zwischensequenzen, die ihr an manchen Stellen des Spiels bewundern könnt. Trotz kleinem Nintendo DS laufen diese einwandfrei und ohne Ruckeln. Und sind dabei genauso unterhaltend, als würdet ihr euch gerade im TV einen Film anschauen.

 

Sound: 

Je nachdem wo ihr euch im Spiel befindet, schwingen euch typisch französische Melodien durch die Ohren, oder eine Melodie, die man von Spieluhren kennt. Diese unterstützen die verschiedenen Situationen und geben die Stimmung des Spiels wieder. Da man sowieso die meiste Zeit konzentriert über seinen Rätseln hängt, bekommt man wenig von diesen mit, daher stört man sich kaum daran, dass sie sich während des Abenteuers immer wiederholen.

Steuerung: 

Wie für ein Point&Click Abenteuer üblich, funktioniert die Steuerung rein über den Stylus. Diese geht leicht von der Hand und funktioniert intuitiv. In den einzelnen Rätseln verlangt man von euch Linien zu zeichnen, Zahlen zu schreiben, oder die richtige Lösung anzutippen. Durch das antippen der Richtungspfeile, oder der Türen auf dem Touchscreen, bewegt ihr euch in Saint-Mystère fort. Bewohner sprecht ihr auch durch einfaches antippen an. Der Touchscreen reagiert ohne Verzögerung auf die Befehle und somit steht dem Spielspaß nichts im Wege.

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Fazit: 

Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf ist ein Rätselspaß par excellence. Hat man das Dorf Saint-Mystère erstmal betreten, schaltet man den DS erst wieder aus, wenn man die Wahrheit hinter all dem gefunden hat. Die Zeichnunen, die Zwischensequenzen und die Melodien halten einen in der Welt von Saint-Mystère gefangen. Alles passt zusammen. Die intuitive Steuerung ist für jeden leicht verständlich und die Aufgabenerklärung verzichtet auf viele Worte und verwirrt somit nicht zu sehr. An manchen Rätseln beißt man sich zwar die Zähne aus, aber umso mehr packt dann einen auch der Ehrgeiz alle Rätsel des Spiels zu lösen. Wäre ja auch gelacht, wenn nicht. Egal ob alt oder jung, Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf ist für jeden Knobelfreund etwas. Und ich kann den zweiten Teil kaum erwarten.


Pro & Contra

+ jede Woche ein neues Rätsel zum downloaden
+ stimmige Atmosphäre
+ schön animierte Zwischensequenzen
+ Sprachausgabe

 

- das Spiel ist irgendwann zuende

 

 

Wertung

Grafik:

kräftige Farben und schön gezeichnete Zwischensequenzen
Sound:

unterstreichet den Flair des Spiels
Spielspass:
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Kommentare

Naja, manche Raetsel sind kinderleicht. Bei den meisten jedoch muss man schon etwas denken.

Ich wuerde das Spiel net mehr hergeben °_°

@PS: weil ich vergessen hab, ein "haekchen" zu setzt XD

Das Spiel wurde ja hauptsächlich zur Weihnachtszeit von Peewee gezockt.. bei einigen Rätseln haben wir meinen Vater (Mathe Crak) gefragt, weil wir Probleme hatten, sogar er hatte so seine liebe mühe ^^

Es werden also einige Kopfnüsse geboten. Ausserdem kommt es natürlich auch auf die jeweilige PErsönlichkeit an. Manche Leute tun sich mit Mathe-Text-Rätseln sehr schwer, andere haben ihre liebe mühe mit einfachen Logik Rätseln.

Trotzdem kann man sagen, dass man eine menge anspruchsvolle Rätsel geboten bekommt.

So, hab das mit den Kommentaren für dieses Review behoben.

Alles klar. Dann werde ich das Game auch mal ausprobieren. Bin schon gespannt wie es mir gefällt

Zitat:
Zitat von Peewee Beitrag anzeigen
@PS: weil ich vergessen hab, ein "haekchen" zu setzt XD
Aaah. Verstanden Hatte mich nur gewundert, weil ich das schon ein paar Mal festgestellt hatte (nicht bei dir).