Need for Speed Underground (GCN)

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts
ohne Altersbeschränkung
Spieleranzahl: 1-2
Genre: Rennspiel

"I have a Need For Speed" - denkt man sicher mehr als nur einmal in diesem wirklich gut gelungenen Ableger der Rennspielserie rund um schnelle Autos und unglaublich tolle Strecken.

nfs-underground-(1).jpg
nfs-underground-(2).jpg
nfs-underground-(3).jpg
Spielinhalt: 

Im wesentlichen besteht Need for Speed: Underground aus einem Karriere Modus, dem Quickrun und einem Splitscreen-Modus. Der Quickrun ist, wie sein Name es schon vermuten lässt, einfach zum Fahren zwischendurch da. Hier hat man die Auswahl zwischen den vier Renntypen, die es in NFS: Underground gibt:

Einfaches Rennen:
Im normalen Rennen fahrt ihr gegen bis drei weitere Fahrer auf Kursen durch eine riesige Stadt.

Sprint:
Hier gilt es vor den Gegnern im Ziel an zu kommen, wobei es nur vom Start bis zum Ziel geht und der Kurs keine geschlossene Runde ist.

Drag:
Beim Drag-Rennen tretet ihr gegen drei Gegner an und müsst diese auf gerader Strecke ausbeschleunigen. Allerdings müsst ihr selber schalten und möglichst den perfekten Schaltpunkt finden. Der größte Haken an der Sache ist, dass diese Rennen meist im Gegenverkehr stattfinden und dies die Sache nicht unbedingt leichter macht.

Drift:
Typisch für Straßenrennen, selten in Rennspielen. Hier bekommt ihr mal die Gelegenheit auf speziellen Kursen euer Drift-Können unter Beweis zu stellen. Ihr tretet gegen 3 weitere Fahrer an und sammelt Punkte. Wer nun am am Ende die meisten Punkte "erdriftet" hat, ist Sieger des Events.

Kommen wir nun zum eindeutigen Herzstück des Spiels, dem Karriere Modus. Im Hauptmenü nennt er sich "Go Underground" und bezeichnet hiermit sehr gut, worum es geht. Ihr seid Ein neuer Fahrer in der Szene und wollt euch nach ganz oben Fahren. Dabei verdient ihr euch verschiedene Upgrades für eure Autos oder kauft gar neue. Um das alles zu realisieren müsst ihr in den insgesamt 111 Aufgaben möglichst viele Style-Punkte durch Driften, Sliden, Sprünge oder dem knappen Überholen von Autos verdienen, durch welche ihr wiederum Upgrades vom Auspuff bis zur Nitroeinsppritzung oder Verschönerungen von Karosserie bis zu stylischen Vinyls freischalten könnt. Je mehr Zusatzteile ihr kauft, desto größer wird euer Ruf, dessen Faktor (1 -5) sich wiederum am Ende eines jeden Rennens mit euren Style-Punkten multipliziert. So entsteht ein recht komplexer, aber gut durchdachter Zusammenhang zwischen Punkten, Upgrades und eurem Ruf. Genauso gibt es eine Rangliste für jede Art der verschiedenen Rennaren, in der ihr euch nach und nach hochkämpft.

nfs-underground-(4).jpg
nfs-underground-(5).jpg
nfs-underground-(6).jpg
Grafik: 

Spiegelungen auf Autos, Straße und Umgebung sind zweifellos das größte Highlight der Grafik. Allerdings sind die Autos ebenfalls wunderschön und realistisch, wozu schließlich auch die Lizenzierung von namhaften Autoherstellern wie z.B. VW, Mitsubishi oder Toyota beiträgt. In den meisten Fällen läuft die Grafik sehr flüssig mit 60 FPS, nur selten ruckelt es mal, wenn vier Wagen und viel Verkehr gleichzeitig im Bild sind. Im gegensatz zur PS2-Version wurde das Kantenflimmern deutlich reduziert, ist jedoch durch die ständige Nachtfahrt und den wechsel von Lichtverhältnissen noch teilweise erkennbar. Leider wurde dem Spiel kein 60 Hz-Modus spendiert.

Sound: 

Das Spiel ist THX unterstützt und bietet eine riesige Auswahl an fetzigen Musikstücken in Menüs sowie auch im Rennen. Der Motorensound ist ebenfalls kernig und passend für ein solches Spiel.

Steuerung: 

Die Kontrolle über die getunten Serienwagen geht unglaublig gut von der Hand. Man hat eine große Auswahl von verschiedenen Steuerungs-Setups, so dass sicher für jeden etwas dabei ist. Unabhängig vom gewählten Setup lassen sich die Wagen sehr genau steuern, wobei das driften trotzdem sehr gut geht.

nfs-underground-(7).jpg
nfs-underground-(8).jpg
nfs-underground-(9).jpg
Multiplayer: 

Zwar nur zu zweit, dafür aber genauso flüssig wie alleine, könnt ihr im Splittscreen gegeneinander fahren. Dabei gibt es aber leider nur bei Rundkurs-Rennen CPU Gegner. Alles in allem macht der Multiplayer durchaus Spaß, kann jedoch nicht so begeistern wie bei vergleichbaren Rennspielen (z.B. Burnout 2).

Fazit: 

Need for Speed: Underground ist ein extremer Ableger der bisher recht konventionellen NFS -Reihe. Allerdings kann ich das Spiel nur jeden Rennspielfan ans Herz legen, da es einfach alles hat, was ein geniales Rennspiel ausmacht.


Pro & Contra

+ stimmungsvolle Grafik
+ schnelle Rennen
+ passende Musik

- spielt nur Nachts

Wertung

Grafik:

Sound:

Multiplayer:

Spielspass:
Noch keine Bewertungen

Teilen heißt unterstützen: