The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D (3DS)

Spieleinfos
 Boxart (EU) Boxart (US)
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Releasedatum: 17/06/2011
ab 6
Spieleranzahl: 1
Genre: Action-Adventure

The Legend of Zelda, eine Spieleserie die es nun schon seit über 25 Jahren gibt. Zu diesem Anlass und zum Release des Nintendo 3DS, lässt es sich Nintendo nicht nehmen, das gebührend zu feiern. Daher gibt es seit dem 17.06.2011 The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D beim örtlichen Videospiel-Händler zu kaufen. In unserem Review wollen wir herausfinden, wie viel von dem damaligen Zauber noch bewahrt wurde und welche Änderungen es gab.

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Spielinhalt: 

Die meisten von uns dürften wohl die Geschichte von The Legend of Zelda: Ocarina of Time (TLoZ: OoT) kennen, doch für diejenigen, die den Titel bis heute nicht spielen konnten, hier ein kleiner Blick auf die Story.

Link lebt im Wald im Dorf der Kokiri, doch allen ist klar, dass er anders ist als die anderen. Als der Deku-Baum eines Tages im Sterben liegt und die Hilfe von Link benötigt, mach Link sich sofort mit seiner Fee Navi auf den Weg, um den Deku-Baum vom Bösen zu befreien. Zwar gelingt ihm dies, doch der Deku-Baum stirbt dennoch, allerdings teilt er Link zuvor noch mit, dass er ein wichtiges Schicksal zu erfüllen hat und in Hyrule Prinzessin Zelda aufsuchen muss. Im Schloss Hyrule angekommen, zeigt ihm Prinzessin Zelda einen düsteren Mann - Ganondorf. Sie befürchtet, dass er Übles im Schilde führt, womit sie Recht behalten sollte. Denn Ganondorf, König der Gerudos, schafft es, das Land zu unterjochen. Nun liegt es allein an Link, dem ein Ende zu setzen und dafür muss er nicht nur viele Kilometer hinter sich bringen, sondern auch durch die Zeit reisen, um Ganondorf zu besiegen.

Vor 13 Jahren gehörte ich zu den Glücklichen, die das Original von Ocarina of Time auf den Nintendo 64 spielen konnte. Daher verbreitete sich gleich nach dem Einschalten der 3D-Remakes dieses wohlig, warme Nostalgie-Gefühl aus. Und nach den ersten Minuten im Kokiri-Dorf zeigte sich bereits, in welchem Punkt der wohl größte Unterschied im Vergleich zum Original liegt - die Grafik. Denn vieles wird detaillierter angezeigt, matschige Texturen wurden beseitigt und die Farben sind kräftiger. 

The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D ist ein klassisches Action-Adventure. Das heißt, dass man nicht nur mit dem Schwert, Steinschleuder und vielen anderen Waffen gegen seine Widersacher antritt und sich durch Dungeon schlagen, sondern auch Rätseln lösen muss. Zwar erhält man, wenn man sich fleißig mit den Bewohnern von Hyrule unterhält, viele Hinweise, doch manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Daher gibt es im Remake von OoT die sogenannten Shiekah-Steine. In diese kriecht man hinein und hat dann die Auswahl zu verschiedenen Fragen. Wählt man eine davon aus, sieht man in Form von kleinen Bildschnitten, wo man als nächstes hin muss, oder einen wichtigen Gegenstand findet.

So dürfte man wohl keine Schwierigkeiten haben, sich durch die drei Dungeon als junger Link und die fünf Dungeon als erwachsener Link zu schlagen. Wenn man durch die Zeit reist, ist auch wichtig zu wissen, dass man gewisse Gegenstände nur als Kind nutzen kann und umgekehrt. Löblich ist hier das einfache und übersichtliche Menü auf dem Touchscreen zu erwähnen, mit dessen Hilfe man schnell Gegenstände einsetzen kann. Wie zum Beispiel die Okarina der Zeit, damals auf den Nintendo 64 gab es noch die C-Tasten, mit denen man der Okarina die Melodien entlockte. Nun brauch man hierfür nahezu alle Tasten, die der Nintendo 3DS zu bieten hat. Dadurch spielt es sich etwas schwieriger, als auf dem Nintendo 64. 

Eine weitere minimale Änderung gab es beim Stein des Wissens, den man erhält, wenn man gewisse Menschen von einem merkwürdigen Fluch befreit. Dieser zeigte uns auf dem N64 via Vibration an, an welchen Stellen es ein Geheimnis gibt. An diesen Orten musste man dann beispielsweise eine Bombe legen, oder eine bestimmte Melodie spielen. Da der Nintendo 3DS kein Rumple-Pack besitzt, zeigt uns der Stein des Wissens durch blinken, leuchten und einem Ton an, wo etwas zu finden ist. 

Das beste an TLoZ: OoT 3D ist aber, dass, nachdem man Ganondorf besiegt hat, noch lange nicht Schluss ist. Gibt es da noch soviel zu entdecken. Hat man alle Skultullas? Alle Herzteile? Alle vier Flaschen? Jede Maske getauscht? Alle Spiele gespielt? Und selbst wenn, dann gibt es da immer noch das Master Quest. Spielerisch und von der Story gleich, jedoch schwieriger als das Original und die Items sind an anderen Plätzen. Ausserdem gibt es noch die Möglichkeit im “Bossgegner-Modus” noch einmal gegen alle Endgegner aus OoT 3D anzutreten.

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Grafik: 

Bereits vor Release zeigte man uns die Unterschiede zwischen dem Nintendo 64 und dem Nintendo 3DS. Wie im Review auch schon erwähnt, zeigen sich viele Dinge detaillierte und klarer, als zum Original. Diese sieht man vor allem in den Shops, bei den Endgegnern wieder und auch Link und die anderen Bewohner hat man etwas aufpoliert. Dennoch konnte man nicht alles verbessern, wie zum Beispiel die Clipping-Fehler, flache Zäune und extrem niedriges Gras. Im direkten Vergleich mit dem Original des N64 ist es dennoch sehr beeindruckend, was man aus matschigen Texturen machen konnte. Dies sieht man vor allem im Wassertempel, in dem das kühle Nass zauberhaft an den Wänden schimmert. Mit eingeschaltetem 3D wirkt natürlich alles nochmal eine Spur hübscher. Der sehr gute Tiefeneffekt lässt Räume, Wälder und andere Plätze noch eine ganze Ecke hübscher erscheinen, auch wenn es den Anschein macht, dass sich mit eingeschaltetem 3D das Antialiasing (Kantenglättung) ausschaltet. Denn Treppcheneffekte finden sich ab diesem Zeitpunkt doch mehr als ohne 3D. Doch ist dies obgleich der insgesamt extrem plastischen Darstellung doch zu verschmerzen. Die Bewegungsteuerung hingegen beißt sich leider wie so oft mit der 3D Darstellung, auch wenn der Effekt an sich ein wirklich beeindruckender ist. Stellt euch in einen Raum und schaut euch quasi live in der Lon-Lon Farm und Co. um. - Schick, aber stellt dafür lieber das 3D aus!

Sound: 

Episch - ein Wort und völlig ausreichend zur Beschreibung der Musik in The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D. Und das beschränkt sich nicht nur auf die Melodien die man im Hintergrund hört, oder mit der Okarina zum besten gibt. Sondern auch die altbekannten Sounds, wenn man eine Truhe öffnet, ein Rätsel gelöst hat oder Items einsammelt. Das Gesamtpaket stimmt einfach und jeder Sound ist am richtigen Platz und trägt zur Situation bei.

Steuerung: 

Da der Nintendo 3DS auch einen Analog-Stick hat, ändert sich in diesem Punkt gar nichts. Dank des Touchscreens liegen viele brauchbare Dinge auf einen Blick parat. Zwei Items kann man wunschweise auf die Buttons legen, zwei weitere direkt auf den Touchscreen, die man mit einem Daumendruck schnell zum Einsatz bringen kann. Die Okarina hat ihren festen Platz, wählt man diese, öffnet sich auf dem Touchscreen ein neues Fenster, auf dem man die Buttons, auf der Okarina verteilt, mit einem kleinen Druck auslösen kann oder lieber mit den Buttons selbst die Lieder nachspielt. Weiß man eine Melodie nicht mehr, gelangt man schnell in ein weiteres Menü, in dem man alle Melodien auf einen Blick sieht. Neu bei der 3DS Version ist die Bewegungssteuerung, zwar kann man sich immer noch mit dem Analog-Stick umsehen und mit diesem auch zielen, doch genauso gut kann man den 3DS einfach drehen. Diese Art der Steuerung funktioniert zwar tadellos und der Handheld setzt die Bewegung auch sofort um, allerdings geht es mit automatischer Zielanvisierung einfacher und schneller von der Hand.

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Fazit: 

The Legend of Zelda: Ocarina of Time nach über 10 Jahren wieder in den Händen zu halten, mit Link zusammen die alten Abenteuer zu bestehen, Geheimnisse zu entdecken und mit Epona durch Hyrule zu reiten, war einfach Nostalgie pur. Und dass nach all der Zeit noch soviel im Gedächtnis zu finden war, spricht einfach für diesen Titel. Und auch wenn es sich dabei “nur” um ein Remake handelt, so steckt doch viel mehr dahinter. Jüngere Spieler können dieses großartige Spiel endlich kennenlernen, mit dem Master Quest hat man in TLoZ: OoT 3D quasi zwei Titel auf einem Modul und man kann sich allen Endgegner noch mal stellen. Da fehlt eigentlich nur noch eine AR-Karte, die gut zu diesem Paket gepasst hätte.


Pro & Contra

+ Bewegungssteuerung tadellos
+ Grafik schön aufpoliert
+ Master Quest inklusive
 

- ja, öhm, nun... wir suchen noch

Wertung

Grafik:

So muss ein Remake aussehen
Sound:

Altbekannte Klänge, schöne Melodien, so wie es sein muss
3D Faktor:

Verleiht dem Titel noch mehr Tiefe, an manchen Stellen leider etwas verschwommen
Spielspass:
Noch keine Bewertungen

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Kommentare

hammer game und da dran gibts nichts zu rüttteln...

Hast es denn schon?

Gelungenes Review und fantastisches Spiel. Nintendo hat mit diesem Remake bewiesen, dass Ocarina of Time tatsächlich zeitlos zu sein scheint. Genial und ein Muss für den 3DS.

Zitat:
Zitat von Peewee Beitrag anzeigen
Hast es denn schon?
ja es kam pünktlich am 17. aber da ich erst am 23. abends um 22 uhr wieder zuhause war, konnte ich erst da loslegen XD

meine soundtrack cd ist nun auch auf dem weg zu mir

Zitat:
Zitat von kroppy Beitrag anzeigen
meine soundtrack cd ist nun auch auf dem weg zu mir
du glücklicher

Zitat:
Zitat von sandtigerhai Beitrag anzeigen
du glücklicher
ja und nein... ich hab noch gar keinen 3DS um es spielen zu können

aber die cd ist ja nicht fürn 3ds XD

dann kauf dir halt einen :P

aber um die CD zu erhalten musste man das Spiel kaufen

erstmal sind meine prioritäten ein wenig anders gesteckt... mein auto will diesen monat noch zum tüff :/

ja und ich will die versicherung (die auf mein dad läuft) auf mich umschreiben lassen... aber da der mich nicht als fahrer eingetragen hatte kann ich seine 70 % vom zweitwagen net übernehmen und starte bei 120 % mit 609 steine im jahr... die haben doch n arsch offfen... -.- wird wohl nix mit prozente klaun und neues auto kaufen -.- noch mal n paar jährchen warten bis prozente runter gehen -.- sonst is ne vollkasko unbezahlbar