Geheimakte 2 - Puritas Cordis (DS)

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: Keen Games
Publisher: Deep Silver
Releasedatum: 07/08/2009
ab 6
Spieleranzahl: 1
Genre: Adventure

Die Geheimakte geht in die zweite Runde. Nina und Max sind erneut einem Geheimnis auf der Spur und müssen die Welt vor einer bösen Sekte schützen, welche aufgrund der derzeitigen Naturkatastrophen das Ende der Welt vorraussagt. Wie sich die Fortsetzung der Geheimakte schlägt, erfahrt ihr hier.

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Spielinhalt: 

Das Spiel steigt mit einem Renderfilm ein, in dem zu sehen ist, wie ein Bischof namens Parrey zu später Stund an einem alten Schriftstück arbeitet, welches er von einem befreundeten Pfarrer erhalten hatte. Da das Schriftstück das Ende der Welt ankündigt schickte der Pfarrer es zu Parrey, weil er von Personen beobachtet wurde, die das Dokument in ihre Finger bekommen wollten. Doch dies half nicht viel, denn nun waren sie hinter Parrey her. Seine letzte Möglichkeit war es, das Dokumet zu verstecken, bevor sein Leben mit einem Flug aus dem Fenster beendet wurde.

Geheimakte 2 weicht der Spielmechanik von Teil 1 nicht ab und somit finden sich Frischlinge, als auch Spieler des ersten Teils schnell und einfach zurecht. So steuert man den Charakter nicht per Steuerkreuz durch das Gebiet, sondern durch Klicken mit dem Stylus. Auch das Prinzip des Spieles ist immer noch gleich. Spreche mit vielen Personen, sammle viele Gegenstände, kombiniere sie und löse Rätsel. Alle die den ersten Teil nicht gespielt haben, können trotzdem einsteigen. Die Geschehnisse des ersten Teils werden immer wieder kurz angeschnitten. Nach der Bischofs Passage startet man sofort als Nina durch und bekommt schon die erste schlimme Nachricht: Max und Nina sind getrennt. Deshalb will Nina auf einem Kreuzfahrtschiff etwas Ruhe finden, doch die findet sie nicht. Erst verschwindet ihr Koffer, dann wird in ihre Kambine eingebrochen. Die Ereignisse überschlagen sich und die Story kommt ins Rollen. Im weiteren Verlauf des Spiels wechselt man den Ort und auch die Charaktere. Diese müssen manchmal zusammenarbeiten um ein Rätsl zu lösen.

Natürlich gibt es in den einzelnen Gebieten immer viel zu tun, zu sprechen und aufzusammeln. Um hierbei nicht den Überblick zu verlieren, gibt es wieder die Lupen-Funktion. Klickt man auf die Lupe, wird für ein paar Sekunden alles gekennzeichnet mit dem man interagieren kann. Diese Funktion ist sehr nützlich und verhindert gefrustetes "Auf Gut Glück-Rumgeklicke". Am unteren Rand des Touchscreens ist das Inventar eingeblendet. Hier können alle Gegenstände begutachtet und kombiniert werden. Dies wird durch einfaches Ziehen auf den anderen Gegenstand erledigt. Der Schwierigkeitsgrad des Spieles steigt stetig weiter, sodass die Rätsel im späteren Spielablauf schwerer werden. Die Rätsel sind meist gut durchdacht und bei den ein oder anderen könnte man schon etwas länger benötgen um sie zu lösen.

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Grafik: 

Auch die Grafik orientiert sich am letzten Teil. Die Charaktere bewegen sich in Echtzeit auf einem vorgerenderten Hintergrund. Diese sehen gut aus, lassen aber etwas Leere und Langeweile auftreten, da sich nichts bewegt wie z. B. Wolken, Pflanzen etc.. Die detaillierung der Charaktere könnte natürlich besser sein, allerdings fällt dies nur auf wenn man sich nah an der Kamera befindet. Die Zwischensequenzen sind kleine Renderfilmchen, welche eine gute kurze Abwechslung zur richtigen Grafik sind.

Sound: 

Wie zu erwarten war, besitzt das Spiel keine Sprachausgabe. Nur in den oben genannten Zwischensequenzen werden kurze Sprachfetzten verwendet. Leider ein Minuspunkt, da diese schon etwas mehr Stimmung aufbrachte. Die Hintergrundmusik hat einen leicht spannenden Flair, der allerdings leider nicht lange hält. Außerdem setzt manchmal die Musik einfach aus oder sie bricht ab und eine neue beginnt. Diese unregelmäßige Änderung trübt zwar nicht den Spielspaß, nervt aber manchmal etwas.
 

Steuerung: 

Wie fast immer auf dem Nintendo DS ist die Steuerung das Einfachste des Ganzen. Durch Klicken mit dem Stylus begiebt sich der Charakter zum jeweiligen Punkt. Klickt man auf einen Gegenstand bzw. eine Person, kann man entweder eine Aktion starten oder sich den Gegenstand genauer ansehen. Um Gegenstände zu nutzen bzw. zu kombinieren müssen diese lediglich aus dem Inventar gezogen werden.

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Fazit: 

Freunde von Click & Point Adventures haben mit Geheimakte 2 auf jeden Fall einen neuen Titel, mit dem sie mehrere Stunden Zeit verbringen können. Nette Rätsel, mehrere spielbare Charaktere und der leichte Witz in den Dialogen machen Geheimakte 2 zu einem guten Spiel. Wer den ersten Teil mochte, wird auch zu Teil 2 nicht nein sagen können und auch Andere, dürfen gerne antesten.

Ein Dank geht an die Presseabteilung von Koch Media, welche uns ein Presseexemplar des Titels zukommen ließ.


Pro & Contra

+ Lupen-Funktion
+ Vier spielbare Charaktere
+ Nette Rätsel

- Keine Sprachausgabe
- Hintergrundmusik keine Stimmungsmaschine
- Wirkt manchmal leicht in die Länge gezogen

Wertung

Grafik:

Nicht der Wahnsinn, reicht aber vollkommen aus.
Sound:

Melodien hätten stimmiger sein können.
Spielspass:
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